Washingtons Euro-Rochade

Zum ersten Mal seit 1998 intervenierten die Vereinigten Staaten Ende Juli zugunsten des Yen und veräußerten dafür Euro, ohne die Europäische Zentralbank davon in Kenntnis zu setzen. Für Anleger, die in Dollar investieren und in Euro konsumieren, stellt sich damit die Frage nach dem Währungsrisiko im eigenen Depot neu.

Ende Juli kaufte das amerikanische Finanzministerium Yen und verkaufte dafür Euro. Es war die erste Intervention der Vereinigten Staaten zugunsten des Yen seit 1998, und sie fand ohne Abstimmung mit den Partnern der G7 statt. Die Europäische Zentralbank, deren Währung dabei veräußert wurde, erfuhr davon erst im Nachhinein. Knapp sechs Wochen später machte Finanzminister Scott Bessent vor Studenten in Texas deutlich, dass Washington sich weitere Eingriffe am Devisenmarkt vorbehält.

Anleger im Euroraum betrifft das unmittelbar. Ein Welt-ETF investiert überwiegend in Dollar, sein Besitzer gibt das Geld später in Euro aus. Was Interventionen wie diese und ein amerikanisches Finanzministerium, das ohne Abstimmung handelt, für ein solches Depot bedeuten, haben wir mit Emanuel Mönch besprochen. Er ist Professor für Financial and Monetary Economics an der Frankfurt School of Finance & Management, leitete bis 2021 die Forschung der Deutschen Bundesbank und arbeitete zuvor bei der Federal Reserve Bank of New York.

Die Yen-Intervention 2026: Tokio stützt seine Währung, Washington beteiligt sich erstmals seit 1998

Dass Japan am Devisenmarkt eingreift, um den Yen zu stützen, gehört seit Jahrzehnten zu seiner Währungspolitik. Der Zinsabstand zum Dollar zieht Kapital aus dem Yen ab, die schwache Währung verteuert die Importe und treibt die Inflation im Inland. Ende Juli lag der Leitzins der Bank of Japan bei rund einem Prozent, das Zielband der amerikanischen Notenbank deutlich darüber. Zwischen dem 30. Juli und dem 26. August setzte das japanische Finanzministerium nach eigenen Angaben 15,4 Billionen Yen ein, um den Kurs zu stabilisieren.

Neu war in diesem Sommer die Beteiligung der Vereinigten Staaten. Das amerikanische Finanzministerium kaufte ebenfalls Yen und setzte dafür Euro aus dem Exchange Stabilization Fund ein, seinem Devisenvermögen. Die Federal Reserve Bank of New York, die solche Käufe für das Finanzministerium ausführt, kennt Mönch aus acht Jahren eigener Tätigkeit. Er hält den Vorgang für einzigartig, denn Interventionen der großen Notenbanken werden üblicherweise vorher abgestimmt, im Kreis der G7 oder der G3, und dann gemeinsam ausgeführt.

Das hat man jetzt hier offenkundig nicht gemacht. Hier war es wirklich eine bilaterale Aktion der US-Amerikaner mit den Japanern. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026

Am Devisenmarkt hielt die Wirkung nicht lange an. Der Yen wertete Anfang August auf und gab einen guten Teil der Gewinne binnen vier Wochen wieder ab. Als Kursmaßnahme hat die Intervention wenig bewirkt. Ihr Gewicht liegt in dem Präzedenzfall, den sie geschaffen hat.

Die Motive der USA: Washington hält seinen Anleihemarkt aus der Intervention heraus

Die Beteiligung Washingtons an einer Intervention, die Tokio auch allein hätte führen können, erklärt sich am ehesten über den amerikanischen Anleihemarkt. Japan ist der größte ausländische Gläubiger der Vereinigten Staaten und hielt im Juni 2026 amerikanische Staatsanleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Ein Land, das seine Währung aus eigener Kraft verteidigt, verkauft dafür Reserven, und Japans Reserven bestehen zu einem großen Teil aus diesen US-Staatsanleihen.

Hätte Tokio allein interveniert, wäre ein Teil dieser Bestände auf einen Markt gekommen, der schon unter Druck stand. Seit Ende Juli ist die Rendite zehnjähriger amerikanischer Staatsanleihen um gut einen halben Prozentpunkt auf über fünf Prozent gestiegen, den höchsten Stand des Jahres, und jeder weitere Anstieg erhöht die Zinskosten des amerikanischen Haushalts. Indem Washington die Gegenwährung stellte, hielt es seinen Anleihemarkt aus dem Eingriff heraus. Mönch vermutet dasselbe Motiv.

Da wird sicherlich von Seiten der USA die Sorge bestanden haben, dass [...] Teile dieser Bestände verkauft werden, um den Yen zu stützen. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026
Die zehn größten ausländischen Halter von US-Staatsanleihen BESTÄNDE IN MILLIARDEN DOLLAR, STAND JUNI 2026
Japan
1116,7
Großbritannien
939,9
China
633,4
Belgien
482,5
Kanada
459,6
Cayman Islands
453,1
Luxemburg
434,2
Frankreich
389,9
Irland
353,5
Taiwan
302,5
Abbildung 1. Der Adressat der Intervention: Japan hält mehr US-Staatsanleihen als jeder andere ausländische Gläubiger. Bestände der zehn größten ausländischen Halter in Milliarden Dollar, Stand Juni 2026; die Zuordnung folgt dem Depotstandort und nicht in jedem Fall dem wirtschaftlichen Eigentümer. Quelle: U.S. Department of the Treasury, Treasury International Capital System.

Die Folgen der Intervention: Koordination wird unsicherer, Währungsschwankungen wahrscheinlicher

Kein Vertrag verpflichtet die Notenbanken zur Abstimmung. Sie ist eine Gepflogenheit der beteiligten Institutionen, und im Juli wurde sie nicht eingehalten. Damit besteht ein Präzedenzfall, auf den sich jede weitere Intervention dieser Art berufen kann. Wie viel diese Gepflogenheit wert ist, zeigte die Finanzkrise. Als europäische Banken sich in Dollar nicht mehr refinanzieren konnten, stellte die Federal Reserve der EZB ab Dezember 2007 über Swap-Linien Dollar bereit und schloss 2008 weitere Notenbanken an. Seit Oktober 2013 bestehen diese Linien dauerhaft, die Fed führt sie mit der EZB und vier weiteren Notenbanken als ständige Vorkehrung für Stressphasen. Die Instrumente sind also vorhanden. Ob sie im Ernstfall ebenso reibungslos eingesetzt werden wie damals, hängt von dieser Abstimmung ab.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sowas gut funktioniert in der nächsten Krise, ist jetzt aus meiner Sicht geringer geworden. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026

Bleibt die Abstimmung aus, trifft das zuerst die europäischen Banken, deren Refinanzierung in Dollar in einer Krise über diese Linien läuft. Der private Anleger spürt es an den Kursen, denn ein Markt fällt umso tiefer, je später die Notenbanken ihn stützen.

Solange Regierungen ihre Reserven halten, ohne sie einzusetzen, bestimmen am Devisenmarkt Zinsdifferenzen und Kapitalströme den Kurs. Werden Reserven als Instrument eingesetzt, wirkt zusätzlich eine politische Entscheidung auf den Kurs, die sich aus keiner dieser Größen ableiten lässt. Bessent hat die amerikanische Haltung dazu am 8. September vor Studenten der Southern Methodist University offen beschrieben. Bei einer Intervention im Yen habe er guten Einblick in das, was die Bank of Japan tun werde. Er verfüge über asymmetrische Informationen, Devisenhändler könnten gern gegen ihn wetten.

Mönch hatte drei Wochen vor Bessents Auftritt bereits mit dieser Entwicklung gerechnet.

Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit ist jetzt höher, dass Währungsbestände, Währungsreserven mehr als strategisches Instrument, als strategische Waffe, würde ich jetzt mal überspitzt formulieren, eingesetzt werden. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026

Dass die Europäer dem Beispiel folgen, glaubt er nicht, wohl aber, dass sie sich diese Möglichkeit vorbehalten und ihren Einsatz wohldosiert abwägen, um sich nicht ins eigene Fleisch zu schneiden. Für die kommenden Jahre erwartet er größere Ausschläge an den Währungsmärkten.

Das Weltportfolio: Knapp drei Viertel des MSCI World notieren in Dollar

Im Depot eines Anlegers im Euroraum schlagen sich solche Ausschläge vor allem im Aktienvermögen nieder, das überwiegend in Dollar notiert. Der MSCI World, die Grundlage der meisten Welt-ETFs, umfasste Ende August 1.280 Titel, knapp drei Viertel des Gewichts entfielen auf amerikanische Aktien.

Ländergewichte im MSCI World ANTEILE IN PROZENT, STAND 31. AUGUST 2026
Vereinigte Staaten
72,14
Übrige Länder
12,74
Japan
5,78
Großbritannien
3,53
Kanada
3,46
Frankreich
2,36
Abbildung 2. Das Dollar-Gewicht im Weltportfolio: Knapp drei Viertel des MSCI World entfallen auf US-Titel. Ländergewichte in Prozent, Stand 31. August 2026, 1.280 Titel; Ländergewichte sind eine Näherung für Währungsgewichte, keine exakte Zuordnung. Quelle: MSCI World Index Factsheet.

Der Wechselkurs wirkt sich in einem solchen Depot direkt auf die Rendite aus. Zwischen dem 29. Juli und dem 4. September etwa stieg der Euro gegenüber dem Dollar um rund zwei Prozent und verringerte den Wert amerikanischer Aktien in Euro gerechnet im selben Maß. Mönch stellt das Währungsrisiko trotzdem nicht an den Anfang der Fragen, die ein Anleger an sein Portfolio richtet.

Man hat natürlich in allererster Linie die entsprechenden Wachstums- und Renditeaussichten zu bewerten in der jeweiligen Währung. Und dann kann man sich zusätzlich überlegen, welche Währungsrisiken stecken in meinem Portfolio. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026

Dollar-Anleihen im Euro-Depot: Der Wechselkurs bewegt mehr als der Zinsertrag

Auf der Anleiheseite des Depots begegnet der Anleger demselben Markt, den Washington im Juli vor japanischen Verkäufen bewahrte. Die Rendite amerikanischer Staatsanleihen ist die Referenz für Dollar-Anleihen weltweit.

Viele andere Märkte orientieren sich an den Zinsen für Staatsanleihen, und dem US-Treasury-Markt kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Viele andere Finanzprodukte werden als Spreads über Treasuries oder eben Staatsanleihen anderer Länder gepreist. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026

Für einen Anleger im Euroraum, der Dollar-Anleihen hält, direkt oder über einen globalen Anleihe-ETF ohne Währungssicherung, steht der Wechselkurs einem festen und überschaubaren Ertrag gegenüber. Eine zehnjährige amerikanische Staatsanleihe rentierte Ende September mit gut fünf Prozent im Jahr. Die Bewegung des Euro zwischen Ende Juli und Anfang September, rund zwei Prozent in fünf Wochen, entspricht damit mehr als vier Monaten Zinsertrag. Ohne Absicherung kann der Wechselkurs das Jahresergebnis einer Dollar-Anleihe im Euro-Depot deshalb stärker bewegen als ihr Zins.

Bei Anleihen kostet die Absicherung dasselbe wie bei Aktien, fällt aber stärker ins Gewicht. Ihr Preis ist der Zinsabstand am kurzen Ende, derzeit zwischen einem und anderthalb Prozentpunkten, gemessen am Zielband der Federal Reserve und am Einlagensatz der EZB. Von den gut fünf Prozent der zehnjährigen Treasury bleiben abgesichert knapp vier Prozent, wenig mehr als die Rendite einer Bundesanleihe gleicher Laufzeit. Die Absicherung kostet also den größten Teil des Renditevorsprungs, den der Dollarraum bietet. Wer auf sie verzichtet, behält den Vorsprung und mit ihm das Risiko, das der Juli sichtbar gemacht hat.

Für ETF-Sparer: Das Währungsrisiko ist eine Frage der Depotstruktur

Ein Depot, das zuerst nach Währungen aufgeteilt wird und erst danach nach Ertragsaussichten, ordnet die Hauptsache einer Nebenbedingung unter. Ein starker Euro drückt zudem auf die Erträge der Exportunternehmen im europäischen Index. Der Tausch von Dollar-Aktien gegen Euro-Aktien senkt das Währungsrisiko und holt zugleich ein Ertragsrisiko ins Depot, das am selben Wechselkurs hängt. Mönch, der ausdrücklich keine Anlageempfehlung gibt, setzt das Währungsrisiko deshalb an die zweite Stelle.

Diese Berücksichtigung von Währungsrisiken sollte nur ein Teil des strategischen Blickes auf Portfolien sein. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026

Die Möglichkeiten des Anlegers sind überschaubar. Das Währungsrisiko lässt sich über Terminkontrakte oder währungsgesicherte Anteilsklassen zwar absichern, allerdings zum Preis des Zinsabstands und der Kosten des Instruments. Eine Absicherung, die erst nach einer Kursbewegung aufgesetzt wird, kommt teuer und wird später zu einem niedrigen Preis wieder aufgegeben. Selbst eine rechtzeitig eingerichtete Absicherung hat Grenzen.

Es sind sicherlich Szenarien vorstellbar, wo es wirklich richtig doll kracht und wo dann [...] die üblichen Hedges nur bedingt schützen. Prof. Dr. Emanuel Mönch, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026

Ob ein Anleger etwas ändern sollte, hängt von seiner eigenen Struktur ab. Die Zusammensetzung eines Weltportfolios hat sich in diesem Sommer nicht verändert, seine Konzentration auf den Dollar ebenso wenig. Hinter dem Wechselkurs ist jedoch ein Finanzministerium sichtbar geworden, das seine Reserven einsetzt, ohne die betroffene Notenbank zu fragen. Wie stark ein Depot davon berührt wird, lässt sich an zwei Größen ablesen, dem Dollar-Anteil und dem Grad seiner Absicherung.

Quellen

Primäre Einschätzungen

Prof. Dr. Emanuel Mönch, Professor of Financial and Monetary Economics und Co-Direktor des Centre for Central Banking, Frankfurt School of Finance & Management, im Gespräch mit Capital Architecture, 17. August 2026. Aufzeichnung und Transkript liegen der Redaktion vor. Verwendete Zitate vor Veröffentlichung zur Autorisierung vorgelegt.

Daten und Berichte

Board of Governors of the Federal Reserve System (2026). Foreign Exchange Rates, H.10, Weekly Releases vom 3. August bis 8. September 2026. federalreserve.gov/releases/h10

Bank of Japan (2026). Statement on Monetary Policy, 31. Juli 2026. boj.or.jp

Japan Ministry of Finance (2026). Foreign Exchange Intervention Operations, Monthly Release vom 28. August 2026, Zeitraum 30. Juli bis 26. August 2026. mof.go.jp

U.S. Department of the Treasury (2026). Treasury International Capital System, Major Foreign Holders of Treasury Securities, Stand Juni 2026. ticdata.treasury.gov

U.S. Senate Committee on Banking, Housing, and Urban Affairs, Warren, E. (2026). Letter to Secretary Bessent on the yen intervention, 13. August 2026. banking.senate.gov

Jiji Press (2026). July U.S. Forex Intervention worth 500 M. Euros: ECB Head, Pressekonferenz von Christine Lagarde in Berlin am 10. September 2026, veröffentlicht über nippon.com am 11. September 2026. nippon.com/en/news/yjj2026091100203

MSCI (2026). MSCI World Index Factsheet, Stand 31. August 2026. msci.com

Setser, B. W. (2026). Why the U.S. Intervened to Prop Up Japan's Yen. Council on Foreign Relations, 4. August 2026. cfr.org

Financial Times, Herbert, E., Smith, I., & Hodgson, R. (2026). ‚I am the house now‘: Bessent warns currency traders not to bet against yen, 9. September 2026, mit Videoausschnitt der Southern Methodist University. ft.com/content/38d718f6-110b-4822-9403-f7d12a48cfa8

Bloomberg, Roy, Y. (2026). Bessent Dares Traders to Bet Against Yen: ‚I Am the House Now‘, 8. September 2026. bloomberg.com

U.S. Department of the Treasury (2026). Daily Treasury Par Yield Curve Rates, 10-Year: 4,67 Prozent am 29. Juli 2026, 5,24 Prozent am 28. September 2026; 30-Year: 5,20 und 5,56 Prozent, abgerufen am 29. September 2026. home.treasury.gov/resource-center/data-chart-center/interest-rates

Board of Governors of the Federal Reserve System (2026). Open Market Operations, Federal Funds Target Range 3,75 bis 4,00 Prozent seit 17. September 2026, abgerufen am 29. September 2026. federalreserve.gov/monetarypolicy/openmarket.htm

Europäische Zentralbank (2026). Key ECB Interest Rates, Einlagefazilität 2,50 Prozent mit Wirkung vom 16. September 2026, abgerufen am 29. September 2026. ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates

dpa-AFX (2026). Deutsche Anleihen geben weiter nach, Rendite zehnjähriger Bundesanleihen 3,56 Prozent, 28. September 2026, veröffentlicht über onvista.de. onvista.de/news/2026/09-28-deutsche-anleihen-geben-weiter-nach-0-10-26558049

Board of Governors of the Federal Reserve System (2026). Central Bank Liquidity Swaps: Dollar-Swap-Linien mit EZB und SNB seit Dezember 2007, 2008 ausgeweitet, ständige Vereinbarungen seit Oktober 2013, abgerufen am 29. September 2026. federalreserve.gov/monetarypolicy/bst_liquidityswaps.htm

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Über Capital Architecture

Ole Fußinger ist Herausgeber und Lead Analyst von Capital Architecture, einer unabhängigen deutschen Plattform für fundierte Kapitalmarkteinordnung.

Prof. Dr. Emanuel Mönch ist Professor of Financial and Monetary Economics und Co-Direktor des Centre for Central Banking an der Frankfurt School of Finance & Management. Zuvor leitete er von 2015 bis 2021 die Forschung der Deutschen Bundesbank, von 2007 bis 2015 arbeitete er bei der Federal Reserve Bank of New York. Seine Forschung liegt an der Schnittstelle von Makroökonomie und Finanzmärkten, mit Schwerpunkt auf Geldpolitik, Zinsstruktur und Risikoprämien.

Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Genannte Wertpapiere, Indizes und Anlageklassen dienen ausschließlich der Illustration. Die wiedergegebenen Einschätzungen des Interviewpartners sind dessen persönliche Auffassung zum Zeitpunkt des Gesprächs.